Lieber glücklich mit Gefühlen

Lieber glücklich mit Gefühlen - Gänseblümchen (Fotoquelle: pixabay.com @_Alicja_)
Lieber glücklich mit Gefühlen - Gänseblümchen (Fotoquelle: pixabay.com @_Alicja_)

Lieber glücklich von A bis Z - Teil 7

Heute geht es weiter mit Beiträgen zum Buchstaben G.

Lasst euch inspirieren zu den folgenden Themen:

Wo viel Gefühl ist ist auch viel Leid - Leonardo da Vinci Gastbeitrag Veronique Couvrat über Emotionsregulation

"Gefühlsregulation als Schlüssel zum Glück "

von Véronique Couvrat

 

Hast du dich schon mal gefragt, in welchem Zusammenhang deine Gefühle zu deinem Glück stehen?

 

Ganz vereinfacht betrachtet, funktioniert der Mensch nach dem Prinzip "Schmerz vermeiden und angenehme Gefühle erleben". Ob wir glücklich sind, hängt also maßgeblich davon ab, wie gut wir diese beiden Grundmuster in Balance halten.

 

Ein Gefühl entsteht wenn du Dir einer vergangene Emotion bewusst wirst. Während Emotionen auf die körperliche Reaktion auf einen äußeren Reiz hindeuten, entstehen Gefühle, wenn das Gehirn die Reaktionen des Körpers verarbeitet. Also macht es Sinn, unsere Emotionen zu erkunden um gute Gefühle zu entwickeln.

 

Genauso wie du gelegentlich deinen Kleiderschrank ausmistest und dich von Sachen trennst, die du nicht mehr magst oder die dir nicht mehr passen, kannst du es auch mit Emotionen halten. Ein Frühjahrsputz im "emotionalen Kleiderschrank" hilft Blockaden zu lösen, Kräfte wieder freizusetzen und nebenbei gesund zu bleiben.

 

Sicher helfen Entspannungstechniken, Bewegung, Schreiben, sich gut zureden das ein oder andere Mal. Mir persönlich half es herzlich wenig als ich mich vor vielen Jahren regelmäßig über einen unzuverlässigen Kollegen aufregte. Und das Wort LOSLASSEN war ein Buch mit sieben Siegeln. Ja, ich wollte loslassen und mich nicht mehr aufregen, aber ich wusste nicht wie! Dafür fand ich keine Anleitung.

 

Im Emotionscoaching gehe ich heute der blockierenden Emotion auf den Grund und löse diese punktgenau auf. Pragmatisch, schnell und effizient. Denn genau die Emotion (Schmerz, Enttäuschung, Wut, Traurigkeit, Angst, Scham oder Schuld) ist es ja letztlich, die uns zum Hyperventilieren bringt, auf alte Wunden drückt und in uns eine Blockade bewirkt. Die Lösung erfolgt direkt im limbischen System, das emotionale Bewertungssystem unseres Gehirns, der Ort wo unsere Gefühle entstehen.

 

Die Gefühlsregulation ist dein persönliches Geschenk an dich. Du erlebst sofort den "es-ist-weg-Effekt". Das erzeugt innere Zufriedenheit und Glücksgefühle.

 

Wenn du dann, zusätzlich für gute Gefühle sorgst, dich an kleinen oder großen Sachen erfreust, dich auf gute Gefühle erzeugen konzentrierst, dann steht deinem Glück nichts mehr im Weg.

 

Véronique Couvrat 

Expertin für Emotionsmanagement , Systemischer Coach & Wingwave®-Coach

www.die-emotionswerkstatt.de

 


Lieber geniessen als bereuen -Zitat von Giovanni Boccaccio "Mit Genuss abnehmen" Gastbeitrag stressfrei leicht Petra Schwarz

"Mit Genuss Abnehmen. Geht das?"

von Petra Schwarz

 

Genuss und Abnehmen zusammen geht nicht? Im Gegenteil!
Denkst Du auch, dass Abnehmen und Genießen zusammen gar nicht gehen kann? Das Abnehmen zwangsläufig verbunden ist mit dem Verzichten auf alles was lecker ist. Mit ganz viel Selbstdisziplin, Quälerei und schlechter Laune? Früher hab ich das auch geglaubt. Heute weiß ich, dass Genuss sogar ein ganz wichtiger Punkt ist, um erfolgreich abzunehmen und dem gefürchteten Jojo-Effekt keine Chance zu geben.


Was ist eigentlich Genuss?

Genuss ist eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichem und optimalerweise auch  geistigem Wohlbehagen verbunden ist. Beim Genießen wird mindestens ein Sinnesorgan erregt – sagt Wikipedia. Z. B. beim Musik hören, beim Anschauen von Bildern und Filmen usw. Beim Essen und Trinken wird Genuss besonders gerne groß geschrieben. Hier werden in der Regel sogar drei Sinne auf einmal angesprochen – Schmecken, Riechen und Fühlen, also quasi dreifacher Genuss! Aber die Chance darauf lassen wir uns unglaublich oft entgehen.  In unserem stressigen, vollgepackten Alltag bleibt gerade dieser Genuss beonders oft auf der Strecke. Wir essen gern  Fast Food oder Convenient Food, einfach weil es schnell geht, satt macht und oft sogar auch schmeckt. Aber wir essen es häufig ohne Genuss und Aufmerksamkeit, sondern eher schnell und „nebenbei“, während wir abgelenkt sind durch Arbeit, Fernsehen, Emails und Social Media checken, etc… . Und dann ist plötzlich der Teller leer, ohne dass wir es so richtig wahrgenommen, geschweige denn genossen haben. So stellt sich dann meist auch kein Gefühl der Befriedigung ein, unsere Sinne sind nicht freudig erregt. Wir haben eine gute Gelegenheit verpasst, zu genießen und uns wohlzufühlen. So ist es dann auch wenig  verwunderlich, dass sich unsere Sinne schon nach einigermaßen kurzer Zeit wieder nach neuer freudiger Erregung und Befriedigung sehnen und sich mit neuem Appetit bemerkbar machen. Hunger kann es ja nicht sein, denn meist ist die letzte Mahlzeit noch nicht lange her. Dazu kommt, dass wir oft mehr gegessen haben als wir wirklich brauchen, weil wir die Zeichen unseres Körpers, wann wir satt sind nicht wahrgenommen haben.  Das damit verbundene Völlegefühl und eventuell auch ein schlechtes Gewissen begleiten uns dann durch den Rest des Tages. Gegen diesen Frust gönnen wir uns dann zum Trost am Abend noch etwas Gutes, wie die Schoki beim netflixen.
 
Diese Kombination ist es, die so gefährlich ist für unser Gewicht und in Folge dessen auch für unsere Gesundheit. Sie verhindert, dass wir uns wohlfühlen, Abnehmen und das Gewicht auch halten. Wenn wir dagegen darauf achten, öfter mit Genuss zu essen - auch das Fastfood, wenn es grad nicht  anders geht oder man wirklich Lust drauf hat – können wir ausbrechen aus dieser ungesunden Schleife.    Genießen erfordert Bewusstheit und präsent sein, heißt Freude an dem zu haben, was ich gerade tue!


Genuss ist also eine absolut wichtige Facette für ein Wohlfühlleben im Wohlfühlkörper und ein wirksamer Schutz gegen Überessen. Fazit: Genuss und Abnehmen gehören unbedingt zusammen!


Petra Schwarz

www.stressfrei-leicht.de

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Gesundheit und Glück -MetaHealth für ein besseres Gesundheitsbewusstsein Gastbeitrag von Kora Klapp #lieberglücklich #liebergesund

"GEsundheitsbewusstsein"

von Kora Klapp

 

"Selbsthilfemethode? Therapie? Nicht ganz richtig. Ich habe eine Methodologie der Gesundheit - also wie Gesundheit und Heilung und die Methoden dafür funktionieren - damit Du immer die richtige Methode findest, die Dir weiterhilft! Sie heisst daher META-Gesundheit oder auf englisch META-Health.

 

Darin ist sowohl ein Verständnismodell enthalten, wie Dein Körper seinen biologischen Code nutzt, um Dich aus ausweglosen Situationen zu retten und Dich vor Schaden zu bewahren,

als auch eine "magische Brille", mit der Du Dich selbst und die anderen besser verstehst, weil Du dadurch Geschichten, Hintergründe und manchmal Verstrickungen sehen kannst.

 

Mein eigener Weg ist dafür ein Beispiel - ich habe mich von Depressionen und Suchtverhalten, sowie von verschiedenen Allergien befreit, und kann Dir erklären warum ich die hatte, und wie ich sie loswurde.

 

Kollegen und Klienten von mir sind von verschiedensten Erkrankungen genesen, wie Neurodermitis, Heuschnupfen, Angststörungen, Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, bis hin zur Multiplen Sklerose und verschiedenen Krebserkrankungen.

 

Ich heile dabei niemanden!

 

Aber aus dem Wissen der Neurobiologie, und den Erfahrungen von Therapeuten aus der ganzen Welt, leiten wir heute einfache und effektive Techniken ab, die bewirken, dass Deine inneren Programme bei Bedarf resettet und Dein Selbstregelungspotenzial angekurbelt wird.

 

Die META-Gesundheit macht frei, weise, selbst-bewusst und selbstbestimmt, damit wir unser Glück wieder selbst schmieden können."

 

Beiträge dazu findest Du auch auf meinem Blog www.meta-evolution.de

oder im Onlinemagazin www.meta-gesund.de

 

Liebe Grüße

Kora

 

Kora Klapp

Intl META-Health Master Trainer

Decoding Disease, Finding Soul-utions!

META-Health 4 U - www.metahealth4u.com

 


Niemand ist vollkommen. Glück heiss, seine Grenzen kennen und sie lieben. Romain Rolland

"Grenzen setzen - Mut zum Nein"

von Viola Schad

 

Nein-Sagen und Grenzen setzen gehört zweifellos zu den unangenehmen Seiten des Eltern-Daseins! Oft liest und hört man den Ratschlag, so wenig Grenzen und Regeln wie möglich zu setzen bzw. aufzustellen – das ist bestimmt theoretisch richtig! Bedenkt man jedoch, wie viele Regeln und Grenzen schon bei einer einzigen Mahlzeit einzuhalten sind – beim Tisch sitzen, ruhig sitzen, mit Besteck essen, warten, bis alle fertig sind, Pommes nur ins Ketchup, nicht aber in Saft oder Nase stecken, … - merkt man schnell, wie schwierig dieser Rat umzusetzen ist.

Viele Mütter und Väter haben Angst, die Liebe ihres Kindes zu verlieren, wenn sie ihm Wünsche verwehren und zu streng sind. Doch gerade bei materiellen Wünschen verkraften Kinder ein berechtigtes NEIN gut. Jenseits des Babyalters ist es eine wesentliche Lernerfahrung, dass nicht jedes Bedürfnis sofort und auf der Stelle erfüllt werden kann und dass auch auf die Bedürfnisse der Mitmenschen Rücksicht genommen wird.

Wichtig ist, dass Grenzen und Regeln eingebettet sind in ein liebevolles Miteinander und in verantwortliches Handeln, dass Eltern Werte nicht nur einfordern, sondern auch vorleben.

Kinder erkennen, ob das NEIN der Eltern ernst gemeint ist oder ob sie es „gefahrlos“ überhören können. Wenn zum Beispiel das NEIN in eine Frage oder Bitte verwandelt wird: „Glaubst Du nicht auch, dass du schon genug Süßes gegessen hast?“ Nur wenige Kinder werden antworten: „Da hast Du recht, Mama!“ Sinnvoller wäre hier ein bestimmtes: “ Ich finde, das waren genug Süßigkeiten für heute – ich möchte, dass du nun aufhörst zu naschen!“

 

Tipps beim Grenzensetzen:

1. Grenzen müssen altersentsprechend angepasst werden.

Grenzen zu setzen und Vorgaben zu machen, macht so lange Sinn wie etwas noch zu wenig selbständig und verantwortungsvoll gelöst werden kann. Damit Lernprozesse und Entwicklungsschritte gemacht werden können, muss gleichzeitig aber auch ein gewisses Maß an Eigenerfahrung unbedingt zugelassen werden.

2. Jedes Kind braucht andere Grenzen!

Kinder haben unterschiedliche Ziele, die sie noch erreichen müssen. Es ist daher nicht sinnvoll, für alle Kinder die gleichen Grenzen zu setzen. Ein Kind ist vielleicht schon sehr selbständig, und man kann sich auf das Kind verlassen. Ein anderes braucht mehr Grenzen, um es zu schützen und hat daher auch noch nicht die gleichen Privilegien. Da spielt nicht nur das Alter des Kindes eine Rolle, sondern auch seine Persönlichkeit und seine Reife.

3. Aushalten!

Kinder brauchen und suchen die Erfahrung von Grenzen. Wenn wir als Eltern dem Kind Grenzen setzen, wird es sich auch dagegen auflehnen und alles daransetzen, seine Bedürfnisse und seinen Willen durchzusetzen. Nicht, weil sie mich als Mutter oder Vater schikanieren wollen, sondern einfach, weil sie etwas anderes wollen als ich. Dabei ist es wichtig, dass ich das Verhalten des Kindes und seine Emotionen und Ablehnungen nicht persönlich nehme.

4. Erklären

Erkläre Deinem Kind, warum Du an dieser Grenze festhälst. Du kannst aber nicht unbedingt erwarten, dass das Kind das gerade auch versteht oder sogar damit einverstanden ist.

6. Klarheit

Es ist wichtig, dass wir klar zu unseren Grenzen und Erziehungsvorstellungen stehen können. Kinder spüren unsere Unsicherheit sofort und testen dann umso stärker, ob es uns ernst ist.

7. Weniger ist oft mehr!

In der Praxis empfehle ich den Eltern , sich gut zu überlegen, welche Erziehungsziele wirklich wichtig sind und welche Grenzen sie setzen möchten. D.h. es ist auch wichtig zu überprüfen, ob wir nicht zu viel von den Kindern verlangen.

 

Viola Schad - Elterncoaching und Familienberatung

https://beziehungsweiseelterncoaching.de/

 

 

 

 



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Habt ihr Ideen für weitere Beiträge und Themen von A bis Z?

Schreibt mir eine email an liebergluecklich(at)posteo.de

 

Habt es gut, eure Katja

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