Sind WÖrteR einfach nur WÖrter?

Bringe mehr positivität in dein Leben mit den richtigen Wörtern und Worten

Liebe, Love
Positive Wörter für ein positives, erfülltes Leben (Fotoquelle: pixabay.com @TanteTati)

 

Ich möchte dich hiermit einladen einmal genauer auf deine Sprache zu achten und auch auf Wörter mit denen du dich im Alltag umgibst, z.B. Bücher und Gedichte, Lieder oder Affirmationen. Texte auf Bildern in deiner Wohnung...  Sind die Worte die du benutzt eher positiv oder negativ? Sind sie motivierend? Drückst du in den Worten auch deine Werte aus? Benutzt du das Wort "Nein" oder "nicht" sehr häufig? Höre dir beim Sprechen öfter mal selber zu, und sieh mal nach was du in den letzten Jahren so in dein Tagebuch oder in deinen Kalender geschrieben hast. Gehe einmal durch alle Räume deiner Wohnung und betrachte die Bilder und Bücher in den Regalen. Du könntest erstaunt sein...

 

Meine Erfahrungen mit Patienten und ihren negativen Worten

 

In meiner Tätigkeit als Ärztin in der Psychiatrie habe ich häufig mit depressiven und persönlichkeits-gestörten Menschen zu tun gehabt. Schon beim Erstgespräch ist die Hauptaufgabe des psychiatrischen Arztes oder Psychologen genau auf die Worte und Sprechweise der Patienten zu achten. Daraus lässt sich meist schon die Diagnose erkennen. Zumindest erkennen wir sofort ob die Gefühls- und Gedankenwelt des Gegenübers eher traurig oder ängstlich, übermäßig euphorisch ist oder Gleichgültigkeit ausdrückt.

 

Im Verlauf der Therapie kommen die Patienten wieder in Kontakt mit positiven Menschen, Aktivitäten, einer geregelten Tagesstruktur in einem geschützen Umfeld. In der Ergotherapie oder Kunsttherapie wird mit positiven Bildern, Farben und Worten gearbeitet. Der Arzt und die Pfleger versuchen tagtäglich nicht zuletzt mit Worten zu motivieren, Hoffung zu geben und schaffen es im Idealfall mit ihrer eigenen positiven, präsenten Einstellung dem Patienten genügend Impulse zur Genesung zu geben.

 

In meinen ambulanten Gesprächen habe ich meinen Patienten gerne Zettel mitgegeben mit einem schönen Spruch, einem Zitat oder einer Erkenntnis aus dem Gespräch das wir soeben hatten. Manchmal habe ich meine Patienten gebeten mir einen Text zu schreiben, indem sie ihre Gedanken- und Gefühlswelt teilen. Diesen Text haben wir dann gemeinsam analysiert und schliesslich umgeschrieben. Einzelne Worte wurden ersetzt, manche Sätze umgekehrt, oder der Wahrheitsgehalt der Aussagen durch entsprechende Fragaen überprüft (ähnlich wie in The WORK *- von Byron Katie) um dem Patienten eine neue Perspektive auf sein Leben, seine Gedanken und seine Gefühle zu geben. Das fällt am Anfang meist schwer, wird mit ein wenig Übung aber immer leichter. Und braucht ein wenig Geduld bis sich  positive Veränderungen deutlich zeigen.

Geduld braucht es beim Üben. Bringe mehr Positivität in dein Leben mit den richtigen Worten #Geduld #Worte

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